Struktur und Funktion, Plaqueassoziierte PAR-Erkrankungen

Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt im Bereich der oralen Biologie und der Ätiopathogenese der Gingivitis.
Die Grundlage für das Verständnis moderner diagnostischer und therapeutischer Verfahren bilden die Reaktionen und Interaktionen der parodontalen Gewebe.
Grundlegende Mechanismen der Entzündungsgenese und der Interaktion der verschiedenen Zellarten im Rahmen der Immunabwehr der parodontalen Erreger sind Voraussetzung für neue therapeutische Ansätze und Entwicklungen. Beispielhaft sei hier die sogenannte „Host-Modulation-Therapy“ genannt, die uns neue Perspektiven in der Bekämpfung der parodontalen Destruktion und Progression der Erkrankung eröffnet.

Auch bei regenerativen Konzepten ist es entscheidend die zellulären und oralbiologischen Grundlagen zu kennen, da sie für das Verständnis klinischer Anwendungen von größter Bedeutung sind.
Im Rahmen dieses Moduls werden in Arbeitsgruppen ausgewählte Themen aus dem Gebiet der Struktur und Funktion der parodontalen Gewebe erarbeitet, in der Kleingruppe diskutiert und dann dem Auditorium präsentiert. Aus dieser kooperativen Erarbeitung der Themenkomplexe werden sich für die Kursteilnehmer neue Kenntnisse und ein tiefgehendes Verständnis der Physiologie und der Pathophysiologie des Parodontiums ergeben.
Vorbereitend für dieses Modul wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Literaturliste zugehen, die wesentliche Studien zu diesem Themenkomplex auf diesem Gebiet enthält.

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