Regenerative PAR-Therapie

Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen parodontalchirurgische Verfahren zur Rekonstruktion des durch Parodontitis zerstörten Zahnhalteapparates.

Ausgehend von biologischen Aspekten der parodontalen Wundheilung (Reparation versus Regeneration) werden Möglichkeiten und derzeitige Grenzen der parodontalen Regeneration von Vertikaldefekten und Furkationen dargestellt.

Auf der Basis der wissenschaftlichen Evidenz und der Praxistauglichkeit werden der Einsatz von Knochentransplantaten und –ersatzmaterialien, von Membranen, von Schmelzmatrixproteinen und von Kombinationsverfahren vorgestellt, ihre jeweiligen Erfolgsaussichten bewertet, (Kontra-)Indikationen und prognostische Faktoren erläutert, sowie postoperative Protokolle dargestellt. Darüber hinaus wird auch auf Komplikationen und Misserfolge eingegangen.

(Mikro)chirurgische Techniken zum Papillenerhalt und primären Wundverschluss, die Entnahme und Transplantation autologen Knochens, Membrantechniken, Wurzeloberflächenkonditionierung (u.a. mit Schmelzmatrixproteinen) und Kombinationstechniken werden im praktischen Teil geübt. Die Live-Operationen umfassen regenerative Eingriffe unter Anwendung einiger der vorgestellten Methoden in Furkationen und Vertikaldefekten.

zurück zur Liste