Parodontale Lappentechniken, Mundschleimhauterkrankungen

Anliegen des Kursanteils „Parodontale Lappentechniken“ ist es, die biologischen und klinischen Grundlagen der chirurgischen Parodontitistherapie zu diskutieren und auf dieser Basis Übungen am Schweinekiefer sowie eine Lappenoperation am Patienten unter Supervision durchzuführen.

Die Bedeutung von Mundschleimhauterkrankungen wurde in den letzten Jahren für die Zahnmedizin wiederentdeckt, je mehr sich der Schwerpunkt der Interessen von einer rein reparativen Tätigkeit zu einer mehr oral medizinischen Tätigkeit verschoben hat. Insbesondere sind natürlich die Erkrankungen der Mundschleimhaut für den Parodontologen von großer Bedeutung.

Die diagnostische Unsicherheit vieler Zahnärzte bezüglich der Erkrankungen der Mundschleimhaut hat verschiedene Ursachen. Hier spielt die Ausbildung ebenso eine Rolle wie die Seltenheit der Erkrankungen, als auch die Tatsache, dass die Mundschleimhaut tatsächlich nur über ein beschränktes Repertoire an Reaktionsmöglichkeiten auf verschiedene Reize hin verfügt, was dazu führt, dass vieles wirklich sehr ähnlich aussieht.
In dem Modulteil werden die unterschiedlichen Erkrankungsformen dargestellt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit einem systematischen Vorgehen zu einer klinischen Diagnose zu kommen, bzw. sich einer Diagnose zumindest anzunähern.

Ziel des Moduls ist es, den Parodontologen diagnostisch sicherer zu machen.

zurück zur Liste